Mit der Finanzierung sollen bessere Bühnen- und Streamingtechnik, eine vierte Stadt sowie die KGB App ermöglicht werden. Über die geplante App sollen Künstler:innen direkt gebucht und ohne Agenturprovision bezahlt werden können. Unterstützungen sind ab 5 Euro unter startnext.com/kunst-gegen-bares möglich. Kunst gegen Bares wurde 2007 von Gerd Buurmann in Köln erfunden. Das Format verbindet Live-Auftritte mit einem einfachen Abstimmungsprinzip: Das Publikum entscheidet mit seinem Beitrag im Sparschwein, welche Darbietung am Abend besonders überzeugt hat. Heute treten rund 160 Künstler:innen in Köln, Düsseldorf und Leverkusen auf, sowohl live vor Ort als auch im Stream. Mit der aktuellen Crowdfunding-Kampagne nimmt KGB.events Stellung zur nächsten Entwicklungsphase des Formats. Die offene Bühne soll technisch stabiler aufgestellt, digital besser zugänglich gemacht und in eine weitere Stadt gebracht werden. Zugleich soll die geplante KGB App die Vermittlung zwischen Publikum, Veranstalter:innen und Künstler:innen vereinfachen.
Finanzierung für Bühne, Stream und direkte Buchungen
Im Zentrum der Kampagne stehen drei konkrete Vorhaben: die Verbesserung der Bühnen- und Streamingtechnik, der Aufbau eines weiteren Standorts sowie die Entwicklung der KGB App. Die technische Ausstattung ist für das Format ein wichtiger Bestandteil, weil Kunst gegen Bares nicht nur im Veranstaltungsraum stattfindet, sondern auch im Stream sichtbar ist. Eine bessere Übertragung kann dazu beitragen, Auftritte verlässlicher und für ein Publikum außerhalb der jeweiligen Stadt zugänglich zu machen. Die geplante vierte Stadt soll das bestehende Angebot in Köln, Düsseldorf und Leverkusen ergänzen. Konkrete Angaben zum neuen Standort wurden nicht genannt. Für das Format bedeutet die Erweiterung vor allem, weiteren Künstler:innen Auftrittsmöglichkeiten zu eröffnen und das Prinzip der offenen Bühne an einem zusätzlichen Ort zu etablieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die KGB App. Sie soll nach den vorliegenden Angaben direkte Buchungen von Künstler:innen ermöglichen. Dabei soll keine Agenturprovision anfallen; Künstler:innen sollen direkt bezahlt werden. KGB.events beschreibt diesen Schritt als Versuch, die Strukturen rund um Auftritte, Buchungen und Vergütung transparenter und unmittelbarer zu gestalten. "Wir möchten die Bühne, den Stream und die Buchung von Künstler:innen so weiterentwickeln, dass mehr direkte Begegnungen zwischen Kunstschaffenden und Publikum möglich werden", erklärt das Unternehmen.
